Marlene Streeruwitz

Marlene Streeruwitz

Lesung und Workshop mit Marlene Streeruwitz

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Am 31. Oktober 2010 las die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz aus ihrem neuen Buch Das wird mir alles nicht passieren… Wie bleibe ich FeministIn im FLZ (Autonomes FrauenLesbenZentrum) in Innsbruck.

Alexandra Weiss moderierte die anregende Diskussion mit der Autorin über (Geschlechter-)Demokratie und ihrem undogmatischen Verständnis eines neuen Feminismus.
Zitat:”…irgendwie müssen wir vermitteln, daß es darum geht, daß jeder und jede den eigenen feminismus entwickeln muß. weil freiheit immer nur gelebt werden kann und sonst ja nicht existiert.”

Organisatorinnen: Monika Jarosch, Lisa Gensluckner, Maria Wassermann, Angelika Schafferer u.a.
Eine Veranstaltung von AEP – Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft, archfem und Autonomes FrauenLesbenZentrum.

Über die Publikation:
Das wird mir alles nicht passieren… Wie bleibe ich FeministIn.

Weiblichkeit und Mütterlichkeit werden wieder gerne als Gegenbild zur grauen Emanze ins Feld geführt. Mit ihrem scharfsinnigen und gewitzten Essay nimmt Marlene Streeruwitz diese Polemik auf und legt ein ebenso persönliches wie feuriges und aufregendes Bekenntnis zum Feminismus ab.

Marlene Streeruwitz versteht es in einzigartiger Weise, die Abgründe der Wirklichkeit auszuloten und in Sprache zu fassen. In ihren neuen Erzählungen schildert sie elf Schicksale, elf Figuren, die eines gemeinsam haben: die Entscheidung, sich ihren äußeren Bedingungen unterzuordnen oder auf einer autonomeren Lebensgestaltung zu bestehen.

Diese elf literarischen Lernstücke finden ihre Fortsetzung auf der Webseite des Buches, auf der alle Fragen diskutiert werden, die diese elf Geschichten aufwerfen. Auf dieser Website wird verraten, wie die Personen ihr Leben weiter gestalteten und welche Überlegungen für sie ausschlaggebend waren. Die Theorie erschließt sich so aus der Praxis, und jenseits von dogmatischen Lösungen lassen sich durch Vielfalt die Räume der Emanzipation neu beschreiben.