Romanze

Während der Videoaufnahmen für den Kurzfilm über die Einrichtungen von Frauen im Brennpunkt 2013, bemerkte ich während der Jausenzeit in der Kinderkrippe die gegenseitige Zuneigung von zwei Kindern.  Mein Reporterinnenherz verleitete mich öfter als für die Dokumentation nötig, auszulösen. Mit dem Einverständnis der Eltern zeige ich diese Serie.
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knitterfrei animation

schau - s how, Das Bildnis eines behinderten Mannes

schau s how

Das Bildnis eines behinderten Mannes

Videoinstallation
Video Konzept, Kamera, Schnitt
DV Pal 16:9, monochrome. links – mitte – rechts, 3 Videos auf 3 Monitoren zu je 625 Sekunden im endlos loop, ohne Ton für die Ausstellung im Schloss Ambrass 2006 des Forschungsprojektes „Das Bildnis eines behinderen Mannes“ aus dem 16. Jhd.
Info zum gesamten Forschungsprojekt „Das Bildnis eines behinderten Mannes“ aus dem 16. Jhd. im BIDOK

 

Nach einer Idee und im Auftrag von TRAFO, Prof.Dr. Volker Schönwiese, Dr. Petra Flieger,  2006, Universität Innsbruck,

 

Video ansehenshau s how, das Bildnis eines behinderten Mannes

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Überblick der Ausstellung im Schloss Ambrass

Versuch der Emanzipation beider Blickrichtungen.

links – mitte – rechts. Konzipiert für eine Ausstellung.
Drei horizontal gereihte Monitore zeigen Bildausschnitte von 13 Personen.  Drei Player werden  gleichzeitig gestartet. Leichte Verschiebungen der abgestimmten Bildfolge im  loop-modus sind erwünscht.

Die BetrachterInnen des Videos haben die Gelegenheit den gesellschaftlich „unerlaubten“ langen Blick auf drei behinderte (oder nicht) Menschen zu werfen. Jede Einstellung dauert jeweils einen indiskret langen Blick von ca. 40 Sekunden.
Die gefilmten Personen blicken gleichfalls zurück, betrachten eingehend die BetrachterInnen. Sie gestatten den wechselseitigen Blick auf Teile der Körper, auch auf den behinderten Körperteil.

Wie fühlt sich das an? Was passiert während der Intimität des gegenseitigen emanzipierten Blicks.

Text von Petra Flieger

Experimentelle Film-Installation (ohne Ton) “SCHAU S HOW” von Monika Zanolin im Rahmen der Ausstellung (2006/2007) zum Forschungsprojekt „Das Bildnis eines behinderten Mannes“ aus dem 16. Jhd.
Eine 10min-Film-Installation, in der mit 3 Monitoren über Bildausschnitte die 13 am Projekt beteiligten Personen portraitiert wurden, eine Selbst(re)präsentatation der gesamten Projektgruppe in Analogie zum Bildnis des Behinderten Mannes aus dem 16. Jhd. :

Gesichter ohne Körper, Leiber ohne Kopf, einzelne Körperteile, Bildausschnitte begrenzen den Blick auf die Person als Ganzes. Die Videoinstallation nimmt den Leitgedanken des Blickes und der Dualität Geist–Körper auf. Zu sehen sind die Gesichter, die Oberkörper sowie ein jeweils individuell ausgewählter Körperteil der ProjektmitarbeiterInnen, die einzelnen Teile werden asynchron und verschoben projiziert, eine Zuordnung von Kopf zu Körper oder Körperteil ist dadurch nur sehr schwer möglich.
Was macht eine Person aus? Ein Körperteil? Ein Leib? Der Kopf? Der Blick?
Wie vermag der Blick zu berühren, wann greift er an?
Die Kamera blickt auf die Gesichter, Leiber und Körperteile der Porträtierten, die Porträtierten zeigen sich und blicken zurück.

Hier gehts zur Dokumentation des gesamten Forschungsprojekt
zum Forschungsprojekt „Das Bildnis eines behinderten Mannes“ aus dem 16. Jhd. im BIDOK

 

 

 

 

Ausstellung Schloss Ambrass_Bildnis

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zum Vergrößern der Fotos bitte ins Bild klicken

Ausstellung im Schloss Ambrass 2006 des Forschungsprojektes „Das Bildnis eines behinderen Mannes“ aus dem 16. Jhd.