2011 – 2023 Digitale Portraits

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Künstlerinnen

Private Personen

Margit BürleStilberatung

Die Jahrtausendwende bedeutete für jede Fotograf*in das dunkle Entwicklerlabor mit dem hellen Computermonitor zu tauschen und die analogen Kameras in die Vitrine zu stellen. Nicht nur musste man eine völlig neue, teure Ausrüstung anschaffen, sondern die Arbeit am Computer erlernen, inklusive zig Programme für die Bildbearbeitung und Administration. Fast ein neuer Beruf. Die ersten Digital-Kameras um die Nullerjahre konnten nicht mit der Qualität der analogen Kameras mithalten. Fast alle Printmedien nahmen aber nur mehr Dateien an.
Heute sehe ich persönlich keinen qualitativen Unterschied mehr, im Gegenteil. Wenn früher 800 ISO Filme auf grenzwertige 1000 ISO chemisch gepusht schon ein Riesenkorn zeigten, verrauschen digitale Aufnahmen mit 8000 ISO kaum und weisen außerdem deutlich mehr Details in Schatten und Lichter auf. Auch das „Labor“ bietet unzählige Bildbearbeitungen, die nur mehr im Ergebnis an die analoge Zeit knüpfen. Allerdings braucht man heutzutage so alle 6 Jahre einen neuen Computer und Kamera, wo früher eine Hasselblad ein Berufsleben lang deine verlässliche Kamera war.
Seit 2022 fotografiere ich mit Nikon Z7.

Du.Phantombild

du.phantombild

Ein Theaterstück von Christine Frei
2005 Innsbruck, Kulturverein COOP.FEM.ART, Buch: Christine Frei, Regie: Margit Drexel. Schauspiel: Eleonora Bürcher, Musik: Kurt Drexel und Andy Mathoy, Bühnenbild: Hans Frei

Für diese Produktion fotografierte ich das Theaterensemble und gestaltete das Video für die Hintergrundprojektion als Teil des Bühnenbildes.

Theaterensemble


Hintergrundprojektion

Literatur Hauskalender 2000

Auftraggeberin: Erika Wimmer, Literaturhaus am Inn, Innsbruck
1999 Studienverlag
52 Tiroler Autorinnen und Autoren
Analog fotografiert auf 24×36 SW Negativfilm

Freitag, 18-06-1999, 20:00 Uhr, Präsentation Literatur Haus Kalenders 2000 mit 52 Autorinnen und Autoren aus Tirol. Vernissage zur Fotoausstellung Monika Katharina Zanolin: AutorInnenporträts.
Die Ausstellung M. K. Zanolin ist bis 30. Juni 1999 zu besichtigen.
Der Wochenkalender 2000 beleuchtet einen wichtigen Ausschnitt der Tiroler Literaturszene in Bild / Text und anhand einer Dokumentation. Das Projekt, welches einerseits die Freunde der Literatur durchs nächste Jahr begleiten wird, andererseits die literarische Produktion in und außerhalb Tirols bekannter machen soll, wird im Rahmen einer Fotoausstellung mit Porträts Tiroler AutorInnen von Monika K. Zanolin vorgestellt. Raoul Schrott, Toni Kleinlercher und Helmuth Schönauer lesen Kurztexte. Anschließend wird 2 Jahre Baustelle Literaturhaus am Inn gefeiert: Essen, Trinken, Musik auf der Baustelle und womöglich im Straßengraben. Herzlich eingeladen zu freier Kost!

Literatur Hauskalender 2000

Frau Dr. Erika Wimmer vom Literaturhaus gab mir eine Liste mit 52 Tiroler AutorInnen, die ich für den Wochenkalender fotografieren sollte. Sie überließ mir die volle Entscheidungsfreiheit bezüglich der Art der Aufnahmen, solange ich je einer Serie von Portraits und Ganzkörper-Aufnahmen zur Auswahl liefere.
Um die Aufnahmen möglichst technisch unkompliziert und zeitsparend für die AutorInnen zu gestalten, entschied ich mich, nur mit dem vorhandenen Licht der Location im Freien oder im Haus zu fotografieren.
Die AutorInnen bat ich vorab einen Aufnahme-Ort zu wählen, an dem sie sich besonders wohlfühlten oder der eine besondere Bedeutung für sie hat.

Einige wenige AutorInnen planten für die Fotosession nur ein viertel Stündchen ein oder gar nur ein paar Minuten, waren wortkarg und hatten schon den bevorzugten Gesichtsausdruck parat. Da hätte auch ein Automat den Job erledigen können. Weil ich keiner sein mochte, bat ich dann um etwas mehr Zeit, damit auch ich einen längeren Blick auf die AutorIn und den Ort werfen konnte.
Die meisten AutorInnen hatten aber eine Stunde oder länger Zeit. So war das Shooting für beide entspannter und auch vergnüglicher.

Die letzte Auswahl der Aufnahmen für den Kalender traf die Auftraggeberin vom Literaturhaus Erika Wimmer zusammen mit Circus Andreas Schett und Kurt Höretzeder.

Die Porträts

klangkraftwerk

„klang[kraft]werk“

ist eine im Auftrag des Kulturnetzes Tirol erarbeitete Soundinstallation von Siljarosa Schletterer und Marius Weber in der Turbinenhalle des pensionierten Wasserkraftwerkes in Mühlau, Innsbruck 2023.

Im Projekt klang(kraft)werk schwenken Texte von Siljarosa Schletterer  über die Turbinenhalle zur Soundinstallation von Musik von Marius Weber und ihren gesprochenen Texten.

Beeindruckt von dieser gelungenen Verbindung von Kunst, Technik und Natur fotografierte ich die „Lichtbilder“ während eines privaten Besuches mit meinem Handy.

Leonie Drechsel interviewt u.a. Silarosa Schletterer vor dem Kraftwerk für den Radiobeitrag. Bei Freirad nachhören.

Galoppieren

Pferde von Wanderreiten Tirol Sieglinde Schauer

2020 Trainerin Sieglinde Schauer (Wanderreiten Tirol) animierte ihre Pferde am Reitplatz zum Galoppieren für die Fotoaufnahme. Die Pferde der kleinen Herde durften, dreckig wie sie waren, um die Wette galoppieren.